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Freitag, 27. Februar 2026

Erster großer Empfang auf Burg Altdorn

Im ersten Monat dieses Jahres gab es eine Premiere in der Grafschaft Montargon-Drachenfurt, nämlich einen Empfang auswärtiger Gäste.
Dies war auch der erste feierliche Anlass auf der instand gesetzten Burg Altdorn überhaupt. Diese war noch vor einigen Jahren eine großteils verfallene Ruine und wurde mit viel Aufwand wieder soweit aufgebaut, dass sie dem Grafen als formaler Amtssitz dienen kann. Anlässlich der Nobilitierung der Hofmagierin Neira Ringsdorf hatte der Landesherr der jungen Magierin erlaubt, Freunde und Bekannte zu einem Empfang einzuladen, so dass diese dem feierlichen Akt beiwohnen konnten.
Darüber hinaus waren auch noch zahlreiche weitere Gäste angereist, darunter z.B. der Großmagister Cordobayan aus Camegon, der Luxburger Ritter Albrecht von Neuerburg oder aus Mytraspera eine Gesandtschaft der Seehandelsgilde unter Führung des Vizegouverneurs von Mersburg. Und noch viele mehr, die alle aufzuzählen hier den Rahmen sprengen würde.
Wie wir erfahren haben, soll die frischgebackene Hofmagiern sichtlich gerührt gewirkt haben bei der Laudatio ihres Meisters. Oder lag es vielleicht daran, weil sie im Anschluss daran ihre Erhebungsurkunde zur Herrin von Grauwald erhielt? So oder so, sicher ein denkwürdiger Tag für die Neuadelige, an den sie noch lange zurückdenken wird. Wir vom Volkesmund gratulieren auf jeden Fall herzlich!
Bei so vielen Gästen aus allerlei unterschiedlichen Kulturkreisen nicht verwunderlich, gab es dem Vernehmen nach auch eine kleinere Störung. Diese ging wohl von einem Zwerg aus, der zur Gesandtschaft aus Mytraspera gehörte. Dieser machte durch lautstarkes Rummaulen auf sich aufmerksam und fiel wohl sogar dem Gastgeber ins Wort, wurde allerdings von anderen Gästen rasch wieder zur Ruhe gebracht.
Großes Lob gab es von den Gästen für die vorzügliche Verpflegung, da hatte sich der Graf wohl nicht lumpen lassen und zu Ehren seiner Schülerin ordentlich auffahren lassen.
Bei den Händlern nicht nur aus Fichtenbrunn und Umgebung dürften die Kassen entsprechend geklingelt haben, so dass es kaum wundert, wenn von dieser Seite die Anregung kam, es könnten gerne mehr solcher feierlichen Anlässe zelebriert werden.